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Staphylococcus aureus

Aus Biomedizinisches Wiki

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  • Unterscheidung zu den Kagulasenegativen durch einige Pathogentiätsfaktoren

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Virulenzfaktoren

  • Koagulase bindet im Serum an Prothrombin und aktiviert die Umwandlung von Fibrinogen zu Fibrin. Koagulase wird durch bakteriengeimpftes Kaninchenplasma -> koagulation nach einiger Zeit, oder durch Enzymschnelltestplättchen nachegwiesen.
  • Clumpingfactor, an der Zelloberfläche gebundenes Molekül, daß ebenfalls Fibrin ausfällt.
  • Polysaccharidkapsel (Phagozytoseschutz)
  • Protein A Protein, welches die Antikörper an ihrem Fc Ende bindet, und dadurch die Antikörper als Makrophagenaktivatoren, "wegfischt"
  • Intrazelluläres Adhesin, begünstigt Biofilmbildung, ( Lineares Glycosaminoclycan

[Bearbeiten] Extrazelluläre Virulenzfaktoren

[Bearbeiten] Klinik und Erkrankungen

Unterschied zwischen dem Erreger und dem Toxin. Evtl muss man das Toxin noch lange nachbehandeln, auch wenn die Erregerzahl schon abgesunken ist.

[Bearbeiten] Lokale Infektionen

  • Infektion innerer Organe

[Bearbeiten] Endogene vs Exogene Infektion

  • Endogen Lymphogen hämatogen
  • exogen posttraumatisch, postoperativ, Rechstherzendokarditis, Plastikinfektionen -> Septikämie mit Metastasierung der Infektion -> Peptidoglycan Schock.
    • Evtl. Mehrmonatige Ruhephase dann exazerbation.
  • Furunkel oder Karbunkel können zu Osteomyelitis führen

[Bearbeiten] Übergangsformen zwischen invasiv und Toxinbedingt

  • Dermatitis exfoliativa alt Staphylococcal scaled skin syndrome, Säuglinge Kleinkinder, Exfoliatinbildende Staph; Großblasige Hautabhebungen -> Umwandlung in staphbedingtes Lyell-Syndrom oder Impetigo contagiosa
  • Toxisches Schocksyndrom meist Frauen mit zu lange verweilenden Tampns. Magnesiumverarmung in der Vagina kann staph Wachstum begünstigen -> bildung von TSS-1
    • Hohes Fieber, eitriger fluor, Brechdurchfälle,
  • Thuklides-Syndrom: Sonderform TSS Jugendliche, Staphsuperinfektion der Atemwege bei Influenza. Letalität > 50%

[Bearbeiten] Toxinbedingte Erkrankungen

  • Lebensmittelvergiftung häufigste Ursache von Toxinerkrankungen, da Toxine hitzeresistent sind und durch Kochen nicht inaktivert werden.
  • Staphylokokken Enteritis: Kurz und komplikationslos, durch Oral aufgenommene toxine
  • Staphylokokken Enterokolitis: Große aufgenommene Toxinbildende Keimmengen. Ersatz der residenten Keimflora in Folge einer Antibiose
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