Staphylococcus aureus
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- Unterscheidung zu den Kagulasenegativen durch einige Pathogentiätsfaktoren
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[Bearbeiten] Virulenzfaktoren
- Koagulase bindet im Serum an Prothrombin und aktiviert die Umwandlung von Fibrinogen zu Fibrin. Koagulase wird durch bakteriengeimpftes Kaninchenplasma -> koagulation nach einiger Zeit, oder durch Enzymschnelltestplättchen nachegwiesen.
- Clumpingfactor, an der Zelloberfläche gebundenes Molekül, daß ebenfalls Fibrin ausfällt.
- Polysaccharidkapsel (Phagozytoseschutz)
- Protein A Protein, welches die Antikörper an ihrem Fc Ende bindet, und dadurch die Antikörper als Makrophagenaktivatoren, "wegfischt"
- Intrazelluläres Adhesin, begünstigt Biofilmbildung, ( Lineares Glycosaminoclycan
[Bearbeiten] Extrazelluläre Virulenzfaktoren
- Fibrinolysin Auflösung des eigenen Gerinnsels
- Hyaluronidase auflösung von Interzellulärsubstanzen zur Motilität
- Hämolysine 4 Verschiedene Hämolysine αβγδ Hämolyse
- Leukicidin Schädigt Leukozyten (degranulation ohne Stimulus)
- Exfoliatintoxine A und B, relativ selten, führen zum Lyell-Syndrom, Spaltung von Stratum Granulosum und Stratum Spinosum Haut
- Enterotoxine A-E nur ca 5% der Stämme, Hitzstabil und sind für Lebensmittelvergiftungen verantwortlich
- Toxic shock syndrome Toxin wirkt als Superantigen, viele Lymphozyten schütten ihre Zytokine aus
- Evtl. kann die Penicillinase produziert werden, die den β-Lactamring von Penicillin G Ampicillin u. A. spaltet.
[Bearbeiten] Klinik und Erkrankungen
Unterschied zwischen dem Erreger und dem Toxin. Evtl muss man das Toxin noch lange nachbehandeln, auch wenn die Erregerzahl schon abgesunken ist.
[Bearbeiten] Lokale Infektionen
- Haut und Schleimhäute
- Klassische Abszessbildung, Abkalseung durch ausbilden eines Fibrinwalles. (Impetigo follicularis Mastitis puerperalis, Furunkel und Karbunkel(konfluierende Furunkel)
- Abszesseiter Gelb rahmig geruchslos
- Infektion innerer Organe
[Bearbeiten] Endogene vs Exogene Infektion
- Endogen Lymphogen hämatogen
- exogen posttraumatisch, postoperativ, Rechstherzendokarditis, Plastikinfektionen -> Septikämie mit Metastasierung der Infektion -> Peptidoglycan Schock.
- Evtl. Mehrmonatige Ruhephase dann exazerbation.
- Furunkel oder Karbunkel können zu Osteomyelitis führen
[Bearbeiten] Übergangsformen zwischen invasiv und Toxinbedingt
- Dermatitis exfoliativa alt Staphylococcal scaled skin syndrome, Säuglinge Kleinkinder, Exfoliatinbildende Staph; Großblasige Hautabhebungen -> Umwandlung in staphbedingtes Lyell-Syndrom oder Impetigo contagiosa
- Toxisches Schocksyndrom meist Frauen mit zu lange verweilenden Tampns. Magnesiumverarmung in der Vagina kann staph Wachstum begünstigen -> bildung von TSS-1
- Hohes Fieber, eitriger fluor, Brechdurchfälle,
- Thuklides-Syndrom: Sonderform TSS Jugendliche, Staphsuperinfektion der Atemwege bei Influenza. Letalität > 50%
[Bearbeiten] Toxinbedingte Erkrankungen
- Lebensmittelvergiftung häufigste Ursache von Toxinerkrankungen, da Toxine hitzeresistent sind und durch Kochen nicht inaktivert werden.
- Staphylokokken Enteritis: Kurz und komplikationslos, durch Oral aufgenommene toxine
- Staphylokokken Enterokolitis: Große aufgenommene Toxinbildende Keimmengen. Ersatz der residenten Keimflora in Folge einer Antibiose
